Riester-Rente: Tipps für Riester-Sparer

„Richtig riestern!“ – So könnte man die heutigen Tipps für Riester-Sparer bezeichnen. Wer einen Vertrag für eine Riester-Rente sein eigen nennt, bekommt einmal pro Jahr eine Jahresmitteilung seines Riestervertrages zugeschickt. Dieser sollte auf gar keinem Fall ungeprüft weggeheftet werden! Prüfen Sie, am besten gleich nach Zusendung, ob Ihre Riester-Beiträge und die Zulagen ordnungsgemäß verbucht sind. Sollte dies nicht der Fall sein, informieren Sie Ihren Anbieter unverzüglich darüber und führen eine zeitnahe Klärung herbei. Auch sollten Sie sich mit einer Beschwerde an den Anbieter Ihres Riester-Vertrages wenden, wenn dieser Ihnen die Jahresbescheinigung zu spät zukommen läßt. Im Normalfall sollte diese spätestens zum Ende des ersten Quartals des neuen Jahres – also zum 31. März – vorliegen. Falls noch nicht veschehen, stellen Sie unbedingt einen Antrag auf Dauerzulage, denn damit tragen Sie Sorge dafür, dass die staatliche Riester-Förderung zuverlässig Ihrem Riestervertrag gutgeschrieben wird. Falls Sie noch nicht riestern sollten, haben Sie hier

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Altersarmut durch zu geringe gesetzliche Rente droht

Immer häufiger droht in Zukunft Altersarmut für gesetzliche Rentenversicherte, da heute schon zahlreiche Arbeitnehmer zu wenig verdienen, um später zumindest eine Rente in Höhe der Grundsicherung von aktuell 684,00 Euro pro Monat zu erreichen. Wer eine Rente über Grundsicherungsniveau erreichen will, muss als Arbeitnehmer bei einem Stundenlohn von zumindest 10,00 Euro auf fünfundvierzig Arbeitsjahre bei einer laut Bundesarbeitsministerium zugrunde gelegten wòchentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden kommen. Bereits 2009 erhielten 2,4 Prozent der mindestens 65 Jahre alten Menschen / Rentner Grundsicherung – das heißt bereits vor zwei Jahren war ca. jeder 40 Renter von Altersarmut betroffen. Und die Tendenz zeigt, dass diese Zahl in den kommenden Jahren stark zunehmen wird, den rund 8 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten laut Angaben der Hans-Böckler-Stiftung für einen Stundenlohn von unter 8,50 Euro. Rechnet man die vielen Minijobs ( 160,00 / 400,00 Euro-Basis), Teilzeitbeschäftigten sowie lückenhaften Arbeitslebensläufe unserer Zeit hinzu, dürfte jedem recht schnell klar werden,

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